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Pickel ausdrücken oder nicht? – Wissenswertes zu den unliebsamen Hautunreinheiten

katja radtke bellapelle hamburg

Von Katka Radtke

Wer kennt es nicht? Es steht ein wichtiger Termin an, wir schauen kurz in den Spiegel und entdecken, wie mitten im Gesicht ein dicker Pickel sprießt. Diesem Albtraum wollen wir oft schnell ein Ende machen und drücken wie wild darauf los. Doch auch wenn es verlockend klingt: Selbst einen Pickel auszudrücken ist keine gute Idee und führt oft zu einem viel schlimmeren (und teilweise gefährlichen) Endergebnis!

(Hautexpertin Katja Radtke erklärt im Video, ob wir Pickel ausdrücken sollen oder nicht.)

Welche Arten von Pickeln gibt es?

 

Unerwünscht sind sicherlich alle Arten von Pickeln. Es ist jedoch wichtig zu wissen, um welche Pickelart es sich genau handelt. Allgemein lassen sich vier grundsätzliche Typen unterscheiden: Mitesser, Pusteln, Papeln und Zysten. Diese sind sowohl im Aussehen als auch in den Eigenschaften sehr unterschiedlich und benötigen verschiedene Behandlungen.

1. Mitesser

 

Bei den Mitessern unterscheiden wir in Blackheads und Whiteheads. Beide sind recht hartnäckig und entstehen durch verstopfte Talgdrüsen. Bei kleinen schwarzen Pünktchen auf der Haut handelt es sich um die sogenannten Blackheads. Sie sind die am häufigsten auftretende Pickelform und treten gerne im Nasenbereich auf. Dadurch, dass die Blackheads offen sind, kann Talg oxidieren und der Mitesser erhält eine dunkle Farbe. Im Gegensatz dazu stehen die geschlossenen Whiteheads, die wie der Name bereits verrät, einen kleinen weißen Kopf haben.

2. Pusteln

 

Der „berühmte Klassiker“ unter den Pickeln ist die Pustel. Sie entsteht aus einem Mitesser, der sich im Laufe der Zeit weiter entzündet und zu einer Pustel wird. Durch den bereits bestehenden Talgpfropfen vermehren sich die darunter anwesenden Bakterien und es entwickelt sich eine Schwellung in Form einer sichtbaren Blase mit hellem Sekret. Im Gegensatz zum Mitesser ist dieser Pustel mit flüssigem Eiter gefüllt und fühlt sich unangenehm an.

3. Papeln

 

 

Eine weitere störende Pickelart sind die Papeln. Hierbei handelt es sich um schmerzhafte Entzündungen im Gewebe. Die Papeln sind knötchenartige und unterirdische Veränderungen. Optisch erinnern sie dabei an eine harte, erbsengroße Beule. Sie können unterschiedliche Härtegrade haben und sind meist rötlich gefärbt. Da es sich um eine Gewebeentzündung handelt, liegt kein Eiter vor. Es kann jedoch oft Wochen dauern, bis die Schwellung abklingt und ein Drücken an der Papel führt oft zu tieferen Entzündungen.

4. Zysten

 

 

Zysten sind eine weitere schwerwiegende Variante der Pickel. Sie befinden sich tief in der Haut und sind oft hormonell bedingt. Diese unterirdischen Entzündungen sind Infektionen, die durch verstopfte Poren entstehen. Unter der Pore füllen sich die einzelnen Haarfollikel mit Fett sowie Schmutz und führen zum ersten Entzündungsherd. Dieser greift dann auf die Umgebung über und bildet damit kleine, harte Zysten. Diese Art der Zysten ist zwar gutartig, aber oft sehr schmerzhaft und langwierig.

Welche Faktoren beeinflussen die Entstehung von Pickeln?

 

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Entstehung von Pickeln. Die drei folgenden Punkte können eine Ursache für Pickel darstellen. Daher ist es auch wichtig, neben professioneller Hilfe zusätzliche präventive Maßnahmen zu ergreifen.

1. Ernährung

 

 

Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf die Haut. Für ein gesundes Hautbild sollte beobachtet werden, welche Lebensmittel einen positiven und welche einen negativen Effekt haben. Bei Problemen mit Pickeln sollten auf Milch, Zucker, Fertigprodukte und Fast Food verzichtet werden. In einigen Fällen kann auch ein Test auf eine Lebensmittelunverträglichkeit ratsam sein.

2. Hormone

 

Das Gleichgewicht der Hormone ist entscheidend für ein schönes Hautbild. Vor allem in Momenten wie Pubertät, Menstruation oder Schwangerschaft können verstärkt Pickel entstehen. Ein erhöhter Testosteronwert oder ein niedriger Östrogenspiegel regen dabei die Aktivität der Talgdrüsen an und führen zu einem unreineren Hautbild. Eine Analyse der Hormonwerte kann hier helfen.

3. Überpflegung

 

Viel hilft manchmal nicht viel. Zu aggressive Reinigungsprodukte oder ein zu viel an Produkten können die Haut reizen und austrocknen. Dieser Stress führt dazu, dass die Haut und die Talgproduktion aus dem Gleichgewicht gerät. Wichtig ist auch zu wissen, welcher der eigene Hauttyp ist und was für Produkte dafür geeignet sind.

Sollen wir Pickel ausdrücken?

 

Kommen wir also zur Frage aller Fragen: Pickel selbst ausdrücken oder nicht? Das lässt sich relativ schnell beantworten: Lieber die Finger weg davon!

Es sollte vermieden werden, da laienhaftes Ausdrücken der Pickel auf eigene Faust meist nicht gut ausgeht. Das Ergebnis davon können oft Narben, eine Verschlimmerung der bestehenden Entzündung oder schwerere Infektionen durch den Eintritt von Bakterien sein.

Ratsam ist es daher, die Pickel in Ruhe zu lassen und in einem Kosmetikstudio professionell ausreinigen zu lassen. Eine Kosmetikerin arbeitet stets unter hygienischen Bedingungen mit sterilen Instrumenten und öffnet die Pickel auf korrekte Art und Weise.

Es gibt auch eine dreieckige Zone im Gesicht, an der niemals Pickel ausdrückt werden sollten. Dieses „tödliche Dreieck“ umfasst den Bereich von Oberlippe, Nase und Zone zwischen den Augen. Hier verläuft der erweiterte Venenraum Sinus cavernosus, der Blutgefäße und Nerven ins Gehirn führt. Bei falschem Ausdrücken kann eine Entzündung in die tieferen Schichten und damit in die Blutbahn gelangen. Das kann zu ernsthaften Problemen wie u. a. Sinusvenenthrombose, Nasennebenhöhlenentzündung oder sogar Schlaganfall oder Hirnhautentzündung führen.

Was beim Kampf gegen Pickel entscheidend ist, ist die Vorbeugung. Neben Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr ist auch eine auf die Haut angepasste Pflege entscheidend. Setzen Sie zu Hause auf morgendliche und abendliche Reinigung, versorgen Sie die Haut mit Feuchtigkeit und nutzen Sie nur sanfte Peelings. Wenn möglich, sollten Sie auch einen regelmäßigen Besuch in einem unserer drei bellapelle Kosmetikstudios in Hamburg in Ihre Pflegeroutine einplanen.

Ihr Verbündeter im Kampf gegen Pickel: bellapelle – Kosmetikstudio Hamburg

 

Bei bellapelle Kosmetik Hamburg erhalten Sie professionelle Treatments in angenehmer Atmosphäre, um Ihre Haut zu säubern und zu pflegen. Wir beraten Sie ausführlich, helfen Ihnen bei der Auswahl der korrekten Kosmetikprodukte und wenden modernste Techniken an, um Ihre Haut wieder pickelfrei erstrahlen zu lassen.

Eine Auswahl unserer effektiven Behandlungen:

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